Leben im Dorf

Traditionell ist Melchingen wie die meisten Albdörfer von der Landwirtschaft geprägt. Getreideanbau, Kartoffeln, Gemüse, Milchwirtschaft, Fleischvieh und Schafzucht waren und sind die Hauptbereiche.

Doch der Wandel der Zeit änderte auch die wirtschaftlichen Umstände der Einwohner dieses Dorfes.

1949 zählte man 114 landwirtschaftliche Betriebe mit über 2 ha Land

1998 waren es noch 19 Betriebe.

Schon in alter Zeit war es nötig, zur Landwirtschaft ein Zusatzeinkommen zu erwirtschaften. Heute sind 92 % der landwirtschaftlichen Betriebe “Nebenerwerbsbetriebe”. Ihr Hauptverdienst liegt außerhalb der Landwirtschaft.

Aktuell: Zukünftige Entwicklung Melchingens

Melchingen will sich entwickeln. Deshalb sind die Bürger aufgerufen, ihre Ideen einzubringen und sich selbst zu engagieren, diese Ideen, so weit möglich, umzusetzen. Dazu wurde ein Fragebogen verteilt.

Nach dessen Auswertung wurden die Bürger eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen und sich bei den Themen, die sie für wichtig halten und für die sie sich ganz individuell interessieren, einzubringe. Das Ergebnis dieser Umfragen finden Sie hier, wenn Sie auf “Zukunft” klicken.

Museum
Dorf

Das Dorfmuseum gibt einen Einblick in die Welt der Bauern vor hundert Jahren.

Damals wurde teils durch Waldarbeit, teils durch Weberei dazuverdient. So wurde die Basis für die heute vorherrschende Textilindustrie geschaffen.

Die Einwohner Melchingens sind heute vorwiegend in Industrie, Handwerk und Gewerbe beschäftigt. Im Dorf selbst gibt es mehrere Handwerksbetriebe